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| Was frage ich den Patienten ? - Die Probleme der traditionellen
Zufriedenheitsbefragungen Das wesentliche Problem von traditionellen Befragungsinstrumenten
besteht darin, dass
diese nicht in Lage sind, Patienten, die z.B. hinsichtlich einzelner
Versorgungsaspekt unzufrieden sind, zu dedektieren.
So antworten auf die Fragen:
 | Waren Sie mit Ihrer Anästhesie zufrieden? |
 | Würden Sie das Narkoseverfahren noch einmal wählen? |
99-100% aller Patienten mit "ja" [1]. Somit kann man zwar auf dem Papier
"schöne Werte" präsentieren. Für ein Qualitätsmanagement, das tatsächlich
Optimierungspotenzial aufzeigen soll, sind solche einfachen Fragen daher
schlichtweg untauglich.
Aber auch mit Fragetechniken, die scheinbar einen größeren Spielraum für die
Beantwortung bieten, wie z.B.
 | Wie zufrieden waren Sie mit Ihrer Anästhesie? Bewerten Sie mit einer
Schulnote von 1-6 |
 | Bewerten Sie die Zufriedenheit mit Ihrer Narkose auf einer Skala von 0-100
(visuelle Analogskala) |
erhält man fast ausschließlich "gute" und "sehr gute" Bewertungen, 98% aller
Patienten benoten also mit "1" oder mit "2". Auf einer visuellen Analogskala lag
der Mittelwert bei 97 (100 = extrem zufrieden) und nur 10% aller Patienten
markierten "schlechter" als 90, sodass auch diese Instrumente nicht fein genug
auflösen können [1].
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Was frage ich den Patienten ? - Antwort: das, was wichtig für ihn ist ... So einfach und logisch diese Antwort ist, so schwer kann es sein, das daraus
resultierende Konzept - nämlich den Patienten bei der Erstellung des Bogens zu
involvieren - in der Praxis umzusetzen. Hierzu bedarf es eines langen Atems, denn
aus einer großen, unüberschaubaren Menge an Items müssen die entscheidenden
ausgewählt werden. Und außerdem müssen sich in den Fragen nicht nur die
Patienten, sondern auch medizinische Profis - Pflegepersonal genauso wie Ärzte - aber auch Angehörige
der Patienten
wiederfinden.
Durch eine stringente Umsetzung des Konzepts "Beteiligung des Patienten sowie
aller Gruppen, die mit ihm während des Krankenhausaufenthalts zu tun haben" ist
es uns gelungen, einen Fragebogen zu entwickeln, bei dem jede Frage, jedes Item
und jede Dimension wichtig sind [2].
Die Antworten darauf erschließen Entwicklungspotenzial, zeigen Schwachstellen
auf und sind daher ideal geeignet für ein aktives Qualitätsmanagement in Operationspraxen
und Krankenhäusern.
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Was sind die Vorzüge des PPP33-Fragebogen im Speziellen?
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hohe Patientenakzeptanz (fast 90% Rücklaufquote) |
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validiertes und nach definierten testpsychologischen
Kriterien erstelltes Messinstrument mit hoher interner Reliabilität und
Validität |
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von einer Jury aus renommierten Fachleuten auf dem
Gebiet der Lebensqualitätsforschung mit dem Lilly Quality of Life Preis 2004
ausgezeichnet |
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geeignet für das externe Benchmarking |
Was sind Ihre Vorteile bei Verwendung des PPP33 ?
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geringe Personalbindung bei der Patientenbefragung |
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Abdeckung der elementaren Anforderungen des total
quality managements |
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sensitiv für Versorgungslücken (externes Benchmarking
mit Visualisierung eigener Stärken und Schwächen im Vergleich zu anderen
Institutionen) |
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Realisierung einer Prozessverbesserung |
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kostenfreie Verwendung des PPP33-Fragebogens |
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zusätzlicher Rundum-Service für Dateneingabe und
externer Auswertung |
Literatur:
(1) Eberhart LHJ,
Bothner U, Bündgen W, Celik I, Geldner G, Kranke P et al. Kreuzvalidierung
eindimensionaler Messverfahren zur Ermittlung der Patientenzufriedenheit mit der
anästhesiologischen Versorgung im Rahmen operativer Eingriffe. Anästhesiol
Intensivmed Notfallmed Schmerzther 2004; 39:406-411.
(2) Eberhart LHJ,
Kranke P, Bündgen W, Simon M, Geldner G, Wulf H et al. Entwicklung und
Evaluation eines neuen Instruments zur Patientenbeurteilung in der
perioperativen Phase (PPP-Fragebogen). Anästh Intensivmed 2004; 45:436-445.
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